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Wie schon in den vergangenen Jahren hat Österreichs Personalisten nach deren Vorsätzen für das kommende Jahr befragt. Dabei wurde deutlich, dass auch das kommende Jahr von den Themen Führungskräfteentwicklung sowie Potentialkräfteerkennung und -förderung geprägt sein wird. Jedoch wird auch der Personalabbau wieder verstärkt zum Thema.
Wie schon in den letzten 2 Jahren wurden auch heuer wieder Österreichs Personalisten zu deren Vorsätzen für das nächste Jahr von , einer Kooperation der Internetagentur bluestep.com und dem HR Beratungsunternehmen PEF Consulting, befragt.
Unangefochten an der Spitze der Wertung sind wie auch schon in den letzten Jahren die Themen „Führungskräfteentwicklung“ (Prioritätsindex: 6,62 *) und „Potentialkräfteerkennung und –förderung“ (5,79*), gefolgt von der „Definition einer HR Strategie“ (5,45*).
Soweit also keine Überraschungen, wenn sich da nicht wieder das Thema Personalabbau verstärkt auf der Agenda der befragten Personalisten befinden würde.
Letztes Jahr wurde dieses Thema von den Befragten sehr optimistisch mit einem Prioritätsindex, also dem Produkt aus Wichtigkeit und Dringlichkeit, von 0,9 als nahezu nicht mehr relevant eingestuft. Dieser Trend hat sich deutlich gewendet! Ähnlich wie bei der ersten Umfrage im Jahr 2003 pendelt sich der Prioritätswert wieder bei 2,08 ein. Offensichtlich waren Österreichs Personalisten hier letztes Jahr etwas zu optimistisch.
Interessant ist in diesem Zusammenhang auch die sinkende Bedeutung des Themas Personalcontrolling. Dieses Thema rutscht von Jahr zu Jahr um einen weiteren Rang nach hinten und findet sich nunmehr auf Platz 8 des 12 Themen umfassenden Rankings.
Zum ersten Mal wurden Österreichs Personalisten heuer auch zum Einsatz von Coaching befragt. Dieser rangiert mit einem Prioritätsindex von 3,21 eher auf den hinteren Rängen.
Sowohl die fachliche Aus- und Weiterbildung (4,08*) als auch die Persönlichkeitsbildung (4,08) sowie das Thema Personalmarketing, insbesondere um neue Mitarbeiter zu gewinnen (4,57), befinden sich schon traditionell im Mittelfeld.
Zusammenfassend kann gesagt werden, dass die Personalisten mit Ihren Prognosen wieder etwas vorsichtiger geworden sind. Optimistische Erwartungen des letzten Jahres wurden offensichtlich enttäuscht. Als Stellhebel für effizientes Personalmanagement wurde und wird die Konzentration auf Potential- und Führungskräfte sowie ein strategisches Vorgehen gesehen.

*Der Prioritätsindex stellt das Produkt aus Wichtigkeit und Dringlichkeit der jeweiligen Frage dar.
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