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befragte 229 österreichische Personalisten nach deren beruflichen Neujahrsvorsätzen
Zum zweiten Mal wurden in einer Weihnachts-Blitzumfrage 229 österreichische Personalisten zu Ihren beruflichen Neujahrsvorsätzen befragt. Dabei zeigen sich deutlich erste Spuren einer wirtschaftlichen Erholung, der Personalabbau verliert massiv an Bedeutung, Zukunftsinvestitionen wie Aus und Weiterbildung, insbesondere von Schlüsselpersonengruppen, gewinnen an Bedeutung!
Was nehmen sich Österreichs Personalisten 2004 vor? Eine Umfrage die nun schon das zweite Jahr in Kooperation mit der PEF Gruppe sowie der Internetagentur bluestep.com durchführte.
Wie im vorigen Jahr stehen auch heuer die Führungskräfteentwicklung (5,9*) sowie die Potentialkräfteerkennung und -förderung (5,42*) ganz oben auf der Tagesordnung österreichischer Personalisten! Auffällig ist jedoch, dass die Personalisten generell vorsichtigere Prognosen treffen. Betrug der Durchschnittliche Prioritätswert im letzten Jahr noch 4,71* so beläuft er sich heuer nur mehr auf 3,88*, eine Reduktion um 21,36 %!
Besonders dramatische sind die Änderungen im Vergleich zum Vorjahr beim Thema Personalabbau, bei welchem sich schon letztes Jahr eine Trendwende angedeutet hat. Hier sinkt der Prioritätsindex um ganze 65 % auf nur mehr 0,9*. Die österreichischen Personalisten sind offensichtlich vom Ende des Personalabbaus überzeugt!
Die Aus- und Weiterbildung wird dagegen wieder verstärkt priorisiert. So springt die fachliche Aus- und Weiterbildung gar von Platz 5 auf 3 im Prioritätsranking (4,68*), die Persönlichkeitsbildung von 8 auf 6 (3,41*).
Ein Aufschwung am Arbeitsmarkt sowie ein erneutes Aufflammen des „War for talents“ scheinen jedoch nicht in Sicht. Personalmarketing betreiben Unternehmen noch immer mit dem Fokus darauf die bestehenden Mitarbeiter zu halten (4,32*), und nicht mit der Absicht, neue Mitarbeiter zu gewinnen (3,07*).
Zusammenfassend zeigt auch die Neujahrsstudie einen wirtschaftlichen Aufwärtstrend. Auch wenn die Personalisten im nächsten Jahr noch nicht mit großen Einstellungswellen rechnen, so wird in die vorhandenen Human-Ressourcen wieder verstärkt investiert.

*Der Prioritätsindex stellt das Produkt aus Wichtigkeit und Dringlichkeit der jeweiligen Items dar.
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